SPD-Bürgermeisterkandidat Simon Hartmann veröffentlicht Arbeitspapier „Für ein sauberes Northeim“

Simon Hartmann
 
 

Jeder Mensch hat einen anderen Anspruch an die Sauberkeit im eigenen Zuhause. Aber für den öffentlichen Raum muss es verbindliche Grundprinzipien geben, damit sich jede Northeimer Bürgerin, jeder Northeimer Bürger aber auch die Gäste aus Nah und Fern in unserer Stadt wohlfühlen.

 

Denn wer von Ihnen ist noch nicht durch die Wallanlagen, über unsere Spielplätze oder durch die Feldmark rund um die Dörfer gegangen und hat sich über leere Getränkedosen, Pizzaschachteln, Bierflaschen, Bonbonpapier oder Zigarettenstummel geärgert?

Wie will ich und wie kann ich als zukünftiger Bürgermeister für ein äußeres Erscheinungsbild in Kernstadt und Ortschaften sorgen, das sowohl den individuellen Vorstellungen der Bürger als auch den allgemeinen Wünschen nach einem gepflegten Grün entgegenkommt?

Ich werde die Aktion „Northeim putzt sich“ zu einer Veranstaltung entwickeln, die eine feste Größe im Jahreskalender der Stadt darstellt. Als Bürgermeister werde ich selbstverständlich mit „großem Besen“ vorangehen. Mein Ziel ist es, dass alle Schulen, die Kindertagesstätten und die Vereine in der Kernstadt und den Ortschaften in den Aktionstag eingebunden werden. Dafür werde ich aktiv werben. Die städtischen technischen Dienste werden wie bisher mit Personal, Fahrzeugen, Geräten, großen Mülltüten und Greifzangen alle Helferinnen und Helfer aktiv unterstützen.

Um unsere Kinder früh für eine saubere und grüne Stadt zu begeistern und um die entsprechenden Initiativen von Kindertagesstätten und Schulen zu ergänzen, möchte ich im Herbst eine gemeinsame Kastaniensammelaktion anbieten und eine jährliche „Baumexpedition“ mit unserem Stadtförster initiieren.

In unseren Ortschaften leisten die Dorfverschönerungsvereine eine wertvolle Arbeit. Es handelt sich hierbei nicht nur um Grünpflegeinitiativen und Unkrautvernichtung in den Ortschaften, sondern das gemeinsame Arbeiten für das Dorf stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die „Lebendigkeit“ im Dorf.

Ich werde intensiv dafür werben, dass sich auch in der Kernstadt noch mehr Initiativen bilden und sich noch mehr Privatpersonen finden, die in den verschiedenen Stadtbezirken und Straßen beispielsweise Baumpatenschaften übernehmen oder kleinere Grünflächen vor ihrem Haus pflegen. Dass es ein großes Interesse an derartigem Engagement gibt, zeigt sich auch an der Initiative des Vereins Internationaler Garten e.V.

Außerdem werde ich die Möglichkeit prüfen, ob im Herbst an verschiedenen Stellen in der gesamten Stadt große Laubkörbe aufgestellt werden können, in die das Herbstlaub aus dem öffentlichen Raum eingefüllt werden kann.

Die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei der Pflege des sog. Straßenbegleitgrüns dürfen keinesfalls dazu führen, dass bestimmte Flächen am Ende gar nicht gepflegt werden. Wo es unklare Zuständigkeiten gibt, werde ich diese schnellstmöglich klären und für die Zukunft verbindlich festschreiben.

Ich begrüße das Engagement der vielen Menschen, die sich ehrenamtlich seit Jahren darum bemühen, den Brennnesseln und Disteln auf Grünflächen Einhalt zu gebieten und den Müll aufheben, den andere gedankenlos in der Stadt verteilen und werde dafür sorgen, dass dies noch stärker als positives Beispiel für bürgerliches Engagement durch Rat und Stadtverwaltung gewürdigt wird.

Bei allem ehrenamtlichen Engagement sind natürlich unsere technischen Dienste für eine gepflegte und saubere Stadt zuständig. Ich werde dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft mit modernem technischen Gerät ausgestattet werden. Ich werde auch dafür sorgen, dass der Personalschlüssel den veränderten Aufgaben gerecht wird und dass insbesondere in Spitzenzeiten (z. B. im Winterdienst) eine ausreichende Vertretungsreserve gewährleistet ist. Die Sicherstellung guter Arbeitsbedingungen in den körperlich belastenden Berufen ist für mich selbstverständlich. Die Anzahl und die Standorte der öffentlichen Mülleimer werde ich kritisch überprüfen lassen und ggfls. deren Anzahl ausweiten.

Die Eingangstore zur Stadt bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit in Sachen Sauberkeit. Als Bahnfahrer ist mir immer wieder aufgefallen, dass viele Gäste aber auch Einheimische die Sauberkeit an der Park & Ride-Anlage kritisieren. Ich werde eine regelmäßige Pflege der Anlage sicherstellen. Das gilt auch für unsere Kreisverkehrsplätze. Die Kreiselpatenschaften haben sich bewährt und werden von mir fortgesetzt, ggfls. neu verhandelt und intensiviert.

 


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