SPD: „Unsere Grundschulen brauchen Zukunftsperspektiven – auch nach der Wahl!“
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Northeim steht weiterhin hinter dem durch den Northeimer Stadtrat beschlossenen Zukunftskonzept für die Northeimer Grundschulen. Die darin enthaltene Priorisierung der notwendigen Sanierungs-, Erweiterungs- und Neubaumaßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um die Schulen langfristig zukunftsfähig aufzustellen. „Unsere Grundschulen stehen vor enormen Herausforderungen. Und wir können und müssen dafür sorgen, dass unsere Kinder gute Lernbedingungen vorfinden“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Northeim, Sebastian Penno.
Die bauliche Situation ist an vielen Schulen dringend verbesserungsbedürftig. Fehlende Räume, veraltete Gebäude, mangelnde Barrierefreiheit, fehlende Mensen und unzureichende Sanitäranlagen seien keine Bedingungen, mit denen sich die Stadt auf Dauer zufriedengeben dürfe. Die SPD unterstützt daher weiterhin die vorgesehene Priorisierung. „Wir stehen vor einem Mammutprojekt. Deshalb brauchen wir eine klare Reihenfolge. Aber genauso brauchen wir einen langfristigen Plan, auf den sich die Northeimerinnen und Northeimer verlassen können“, betont die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Franziska Lawrenz.
Für die Grundschulen in Sudheim und Langenholtensen ist aus Sicht der SPD langfristig nur ein Neubau sinnvoll. Beide Schulen benötigten zusätzliche Räume, sind nicht barrierefrei und können nicht dauerhaft mit Containerlösungen arbeiten. „Container können eine kurzfristige Überbrückung sein, aber keine Perspektive für eine Schule. Unsere Kinder verdienen moderne und dauerhafte Lernorte“, so Lawrenz weiter.
Besonders wichtig sei der Fraktion dabei der Grundsatz der Gleichbehandlung: „Wenn wir für die anderen Grundschulen notwendige Maßnahmen planen und umsetzen, dann darf nicht ausgerechnet die Kardinal-Bertram-Schule am Ende leer ausgehen. Gute Bildung und gute Lernbedingungen dürfen keine Frage des Schulstandortes sein,“ betont der Vorsitzende der SPD-Abteilung Sudheim-Bühle, Andreas Fürsten, und erteilt den Überlegungen anderer Parteien und Fraktionen eine Absage, nach der Wahl statt Neubauten die Zügigkeit der Grundschulen in Langenholtensen und Sudheim zu reduzieren.
Die SPD fordert deshalb, weiterhin die Voraussetzungen für die beiden Neubauten in Sudheim und Langenholtensen zu schaffen. Dazu gehörten der Erwerb geeigneter Grundstücke, notwendige Bebauungsplanverfahren und eine frühzeitige Gebäudeplanung. Durch eine möglichst baugleiche Planung könnten zudem Kosten und Zeit gespart werden. „Wir können das gesamte Bildungssystem nicht von hier aus verändern. Aber wir können in Northeim Verantwortung übernehmen. Unsere Kinder brauchen gute Schulen. Und unsere Schulen brauchen weiter Planungssicherheit. Auch nach der Wahl“, unterstreicht SPD-Bürgermeisterkandidat Holger Lambrecht abschließend.